Übergewicht im Kindesalter kann Fertilität beeinträchtigen

uebergwicht im kindesalter kann fertilitaet beeintraechtigenÜbergewicht bei Kindern hat in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Dies geht häufig mit einer beschleunigten Entwicklung in der Pubertät und damit verbundenen Fruchtbarkeitsproblemen einher. Die Ernährung und der Stoffwechsel spielen eine wichtige Rolle für das Einsetzen der Pubertät und ihren Fortschritt. Daher können Stoffwechselabweichungen wie sie bei Übergewicht eintreten zu Veränderungen der pubertären Entwicklung führen, was wiederum eine verminderte Reproduktionsfähigkeit zur Folge haben kann.

Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat sich mit den zugrundeliegenden molekularbiologischen Mechanismen beschäftigt und die Ergebnisse unlängst im Fachjournal „Frontiers in Endocrinology“ veröffentlicht. Sie kommen zu dem Schluss dass das metabolische Syndrom, welches durch starkes Übergewicht verursacht wird, die Reproduktionsfähigkeit grundlegend beeinträchtigen kann. Jedoch auch das andere Extrem, starkes Untergewicht, kann die Fruchtbarkeit mindern. Die genauen Prozesse und Faktoren, die das Einsetzen der Pubertät steuern sind noch nicht ausreichend erforscht. Fest steht jedoch, dass die Pubertät bei Mädchen immer früher einsetzt was verschiedene Effekte auf den Körper haben kann. Eine mögliche Auswirkung sind Sekretionsstörungen von Hormonen, die für die Reproduktionsfähigkeit wichtig sind. Diese können durch endokrinologische Signale aus dem Fettgewebe hervorgerufen werden.

Eine weitere mögliche Auswirkung auf den Beginn der Pubertät und Fertilität im Allgemeinen sind Störungen des Rhythmus der inneren, zirkadianen Uhr. Ernährung und Stoffwechsel beeinflussen diesen Rhythmus. Veränderungen der zirkadianen Uhr können negative Folgen für den Schlaf und die Reproduktionsfähigkeit haben. So können z.B. Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus die reguläre Sekretion verschiedener Hormone, z.B. Cortisol, Testosteron und Insulin beeinträchtigen. Eine weitere Erforschung der zugrunde liegenden molekularen Mechanismen ist wichtig, um diese Zusammenhänge noch besser zu verstehen.

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Quellen
Tolson KP, Chappell PE. The Changes They are A-Timed: Metabolism, Endogenous Clocks, and the Timing of Puberty. Front Endocrinol (Lausanne). 2012;3:45. doi: 10.3389/fendo.2012.00045. Epub 2012 Mar 28.
Oregon State University. (2012, August 2). Childhood Obesity May Affect Puberty, Create Problems With Reproduction. Medical News Today. URL: http://www.medicalnewstoday.com/releases/248520.php


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